Bezirksverband Oberbayern

Geschichte des Bezirksverbands Oberbayern

Am 1. März 1991 nahm die Bezirksgeschäftsstelle ihre Arbeit auf. Vervollständigt wurde der Bezirksverband Oberbayern am 6. März 1992 mit der Wahl des ersten Bezirksausschusses durch die oberbayerische Mitgliederversammlung .

Die Gründung des Bezirksverbands Oberbayern ist Ergebnis einer radikalen Umstrukturierung der Organisation des Landesverbandes Anfang der neunziger Jahre. Sie erwies sich als notwendig, um den innerorganisatorischen Folgeproblemen des immensen Wachstums des Verbandes in den siebziger und achtziger Jahren und den Anforderungen einer sich regionalisierenden Sozialpolitik in Bayern gerecht zu werden. Der bis dahin zentral in München konzentrierte Geschäftsbereich der Sozialpolitik und Mitgliederarbeit wurde dezentralisiert, die Aufgaben nach Subsidiaritätskriterien aufgeteilt.

Die Bezirksverbände sollten vor allem die Vernetzung der Mitglieder sowie den Aufbau und die Pflege von Informations-, Kommunikations- und Kooperationsstrukturen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Damit wurde dem Charakter des Paritätischen als Mitgliederverband wieder stärker Rechnung getragen.

Das sozialpolitische Gewicht des Paritätischen in den Regionen Bayerns wuchs fortan.Seit 1991 ist der BV Oberbayern um etwa die Hälfte seiner 300 Gründungsmitglieder angewachsen. Personen und auch Zuständigkeiten in der Bezirksgeschäftsstelle und im Bezirksausschuss haben gewechselt. Der zentrale Grundsatz, dass der Paritätische von der aktiven Gestaltung des Verbandes durch seine Mitglieder lebt und dadurch seine verbandliche Besonderheit gewinnt, leitet aber nach wie vor sein Handeln. Beim zehnjährigen Jubiläum 2001 wurde ihm dies sowohl von Seiten der Mitglieder als auch von Seiten der öffentlichen Hand und der Kollegialverbände bestätigt. Seine Arbeit hat sich in den regionalen sozialpolitischen Zusammenhängen etabliert.