Bezirksverband Oberbayern - Willkommenskultur

Paritätische Presseartikel und Positionierungen des Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen zum Thema Flüchtlinge.

Hier finden Sie bisher veröffentlichte Forderungen:

4. Pressemitteilung „Paritätische Perspektive Flüchtlinge“

"Mehr Schutz für homosexuelle Flüchtlinge"

Würden Sie sich sicher fühlen, wenn Ihr Nachbar gesetzlich verpflichtet wäre, Sie zu denunzieren? Wenn Ihnen sogenannte „Korrektur-Vergewaltigungen“ drohen, und der Staat schaut nur zu? Homo- und transsexuelle Geflüchtete müssen in ihren Heimatländern solche und andere psychische und physische Gewalttaten befürchten – und doch werden sie aus Deutschland viel zu oft dorthin abgeschoben. Der Paritätische Bezirksverband Oberbayern und sein Flüchtlingsnetzwerk wollen deswegen mit dieser Pressemitteilung den Blick auf diese verletzliche Gruppe von Geflüchteten richten und dringend Verbesserungen für sie fordern.

Die Pressemitteilung finden Sie undefinedhier.

Münchner Erklärung zur Integration von Flüchtlingen

Der Verein Einspruch e.V. hat gemeinsam mit seinen Mitarbeitern von Migrationsdiensten ein Grundsatzpapier für die Integration von Flüchtlingen in München erstellt.

Abrufbar ist die Stellungnahme: undefinedhier.

Positionspapier „Geflüchteten jungen Menschen Teilhabe, Bildung und Ausbildung ermöglichen“

Das Positionspapier hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlicht mit dem Ziel , dass alle jungen Menschen die Hilfe und Beratung erhalten, die sie für ein gelingendes Aufwachsen und den Einstieg in den Beruf benötigen. Allen jungen Menschen Teilhabe zu sichern heißt, auch neu zugewanderten Jugendlichen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, Zugänge und Ausbildung zu öffnen und ihre Unterstützungsbedarfe zu berücksichtigen.  

Abrufbar ist das Positionspapier undefinedhier.

Stellungnahme des Arbeitskreises der Jugendmigrationsdienste in München (AK JMD) zur aktuellen Praxis der Bewertung von Bildungsnachweisen durch die Zeugnisanerkennungsstelle für den Freistaat Bayern

Abrufbar ist die Stellungnahme undefinedhier.

Positionierung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zum Thema „Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge“

Flüchtlinge können in Arbeitsgelegenheiten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und gemäß SGB II tätig werden. Die Wohlfahrtsverbände haben sich gemeinsam zu der Frage geäußert, wie sinnvoll das ist und unter welchen Voraussetzungen dies geschehen sollte.  

Abrufbar ist das Positionspapier undefinedhier.

3. Pressemitteilung „Paritätische Perspektive Flüchtlinge“

Die „Paritätische Perspektive Flüchtlinge“ fördert und fordert: Integration durch Arbeit und Ausbildung!

„Arbeit ist der zentrale Faktor für eine gelingende Integration“, sagt Karin Majewski, Bezirksgeschäftsführerin des Paritätischen in Oberbayern. Für die Flüchtlinge, weil das Gefühl, gewollt und gebraucht zu werden,  eine sinnvolle Aufgabe zu haben und niemanden auf der Tasche zu liegen, von unschätzbarem Wert ist. Für unsere Gesellschaft, weil die tägliche Begegnung in der Arbeit ganz selbstverständlich Kennenlernen und Verständnis füreinander mit sich bringt. Und für die Arbeitgeber und unsere Wirtschaft, weil endlich viele Arbeits- und Lehrstellen besetzt werden können – und zwar mit in der Regel hoch motivierten Menschen. „Eine günstigere Win-Win-Situation kann man sich kaum vorstellen“, so Majewski.

Die Pressemitteilung finden Sie undefinedhier.

2. Pressemitteilung "Paritätische Perspektive Flüchtlinge"

Flüchtlinge haben vielfältige Bedürfnisse: Wie beispielsweise psychisch erkrankten Frauen erfolgreich geholfen werden kannDie aktuellen Bilder der vielen ankommenden Flüchtlinge können einen falschen Eindruck erwecken: als ob es sich um eine einheitliche Masse handeln würde. Tatsächlich sind die Menschen, die zu uns kommen, sehr unterschiedlich: Akademikerinnen und Akademiker, Analphabetinnen und Analphabeten, Familien, Minderjährige, Traumatisierte, Hoffnungsvolle. So haben die Flüchtlinge auch sehr unterschiedliche Bedürfnisse – und brauchen unterschiedliche Hilfen. Deswegen ist der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen besonders geeignet, ein Hilfe-Netzwerk für Flüchtlinge in München zu spannen, wie es unter dem Titel „Paritätische Perspektive Flüchtlinge“ gerade geschieht: Weil  die – gut vernetzte – Vielfalt der Kompetenzen gerade eine Stärke des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen ist. Und weil der Paritätische Wohlfahrtsverband für die Unterstützung von Frauen mit Gewalterfahrungen steht, geht es in dieser Pressemitteilung schwerpunktmäßig um jenes Thema.

Die Pressemitteilung lesen Sie undefinedhier.

Pressemitteilung „Paritätische Perspektive Flüchtlinge“

Zuwanderung ist eine wertvolle Chance - deswegen muss sie gut gestaltet werden.

Täglich hören wir vom "Rekord-Zustrom" von Flüchtlingen, und viel zu oft schwingt ein gar nicht so leiser Unterton mit, der darin eine Bedrohung sieht oder gezielt suggeriert. "Aber es ist keine Bedrohung, sondern eine wertvolle Chance und Bereicherung für unsere Gesellschaft", sagt Karin Majewski, Geschäftsführerin des Bezirksverbands Oberbayern des Paritätischen. Doch diese Chance kann sich nur dann entfalten, wenn die Herausforderung angenommen und gut gestaltet wird. Und wenn die vielen Menschen, die jetzt - mit all ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen - neu zu uns kommen, beim echten Ankommen nachhaltig unterstützt werden. Der Paritätische in Oberbayern vertritt diese Überzeugung nicht nur, er setzt sie auch konkret um und spannt ein Hilfe-Netzwerk für Flüchtlinge in München. Mit seinen langjährigen Kompetenzen in vielfältigsten sozialen Bereichen ist er extrem gut für diese Aufgabe geeignet.

Der junge Afghane J. (24) war vor acht Jahren in der gleichen Situation wie die vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die heute kommen. Noch nicht mal erwachsen, ganz auf sich gestellt in einer völlig fremden Umgebung, unsicher, der Sprache des neuen Landes nicht mächtig. Heute arbeitet er nach seiner Ausbildung als Einzelhandelskaufmann in einem Bio-Supermarkt, macht parallel noch den Handels-Fachwirt, ist verheiratet und zahlt Steuern und Sozialabgaben. Er ist angekommen. Sein Beispiel zeigt, dass es geht. Und wie sehr beide Seiten, die aufnehmende Gesellschaft wie auch ihre neuen Mitglieder, voneinander profitieren können - von der humanen Dimension ganz abgesehen.

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