Fachinformation
31.07.2020 Mitgliederangelegenheiten, Corona, Informationen für Arbeitgeber, Schutz- und Hygienemaßnahmen

Bundesministerium veröffentlicht Empfehlung und Hilfestellung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge

Arbeitsmedizinische Empfehlung "Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders zum Schutz besonders schutzbedürftiger Personen"

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die vom Ausschuss Arbeitsmedizin (AfAMed) erarbeitete Arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) veröffentlicht. Sie richtet sich an die Verantwortlichen für den Arbeitsschutz im Betrieb, insbesondere an Arbeitgeber sowie Betriebsärzte und Betriebsärztinnen.

Sie kann eine Hilfestellung in der arbeitsmedizinischen Vorsorge sein und bei der Beratung der Unternehmen zum Schutz besonders schutzbedürftiger Personen im Fall einer SARS-CoV-2-Epidemie unterstützen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 von Risikogruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit COVID-19 haben.

Da dieses Risiko von vielen Einflüssen und Kombinationsmöglichkeiten abhängt, fordert das RKI, um der Komplexität einer Risiko-Einschätzung gerecht zu werden, eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung im Sinne einer arbeitsmedizinischen Expertise.

Bei der Beurteilung der Schutzbedürftigkeit von Mitarbeitern mit Vorerkrankungen und Infektionsgefährdung durch SARS-CoV-2 wird der Betriebsarzt durch tabellarisch dargestellte Einstufungsvorschläge unterstützt.

Zur Verfügung gestellt von der BGW im Rahmen der Verbändekooperation mit der Berufsgenossenschaft
für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

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Verantwortlich:
Gertrud Wimmer, Referentin Mitgliederverwaltung / -service

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