Fachinformation
16.01.2020 Aus dem Landesverband, Zivilgesellschaft und Demokratie

Studie: „Die Neue Rechte in der Sozialen Arbeit in NRW“

Dass in unserer Gesellschaft etwas ins Rutschen gerät, ist offensichtlich. Hass und Hetze begegnen uns immer häufiger in unserem Alltag  – privat, aber auch beruflich.

Soziale Arbeit ist aus mehreren Gründen aufgefordert, sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen. In erster Linie, weil die Ideologie der Ungleichwertigkeit, die von der Neuen Rechten vertreten wird, dem Selbstverständnis von Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession grundlegend widerspricht. Zudem sind es viele unserer Klient*innen, die Opfer von Hass und Hetze werden, seien es Geflüchtete, Homosexuelle oder auch Menschen mit Behinderung.  Schließlich gehört es durchaus zur Strategie der Neuen Rechten, gezielt über soziale Einrichtungen Anschluss an die so genannte Mitte der Gesellschaft zu suchen.

Wie stark die Soziale Arbeit schon Einfluss- und Unterwanderungsversuchen, aber auch Angriffen durch die Neue Rechte ausgesetzt ist, zeigt die Studie „Die Neue Recht in der Sozialen Arbeit in NRW“, veröffentlicht vom Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung in Duisburg. Die Ergebnisse sind zwar sicher nicht eins zu eins auf Bayern zu übertragen. Sie belegen aber eine Tendenz, die auch bei uns spürbar ist.

Die Studie kommt zu interessanten Schlussfolgerungen und bietet hilfreiche Handlungsempfehlungen.
Klare Lektüreempfehlung!

 

Die Studie in Lang- und Kurzfassung ist abrufbar unter:
https://fgw-nrw.de/forschungsergebnisse/forschungsergebnisse/projektdetails/news/die-neue-rechte-in-der-sozialen-arbeit-in-nrw.html

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