Fachinformation
14.10.2021 Fachbereich Ältere Menschen, Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement, Fachbereich Frauen / Familie / Geschlechterpolitik, Fachbereich Kinder und Jugend / Bildung, Fachbereich Menschen mit Behinderung, Mitgliederangelegenheiten, Ältere Menschen, Arbeit und Beschäftigung, Familie, Frauen und Mädchen

Zeitverwendungsstudie (ZVE) 2022 unter dem Motto „Wo bleibt die Zeit?“

Wie viel Zeit bleibt den Menschen in Deutschland neben Arbeit, Schule oder Haushalt für Freundschaften und Familie? Wie viel Zeit verbringen Jung und Alt täglich mit Smartphone, Fernsehen und anderen Medien? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Zeitverwendungserhebung, kurz ZVE. Unter dem Motto „Wo bleibt die Zeit?“ führt das Statistische Bundesamt (Destatis) gemeinsam mit den Statistischen Ämtern der Länder von Januar bis Dezember 2022 die nächste ZVE durch. Dafür werden 10 000 Haushalte gesucht, die sich an der freiwilligen Befragung beteiligen.

Wichtige Datengrundlage für gesellschaftspolitische Maßnahmen

Die ZVE liefert Erkenntnisse darüber, wie viel Zeit die Menschen in Deutschland für verschiedene Lebensbereiche verwenden. „Die Daten sind eine wichtige Grundlage, um beispielsweise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorzubereiten und zu bewerten. Besonderes Interesse liegt bei der ZVE auf dem Umfang der „Care-Arbeit“, also der unbezahlten Arbeit wie Hausarbeit, Kinderbetreuung, Ehrenamt oder der Pflege von Angehörigen“, erklärt Nelli Krüger, die die ZVE beim Statistischen Bundesamt begleitet. Es gibt keine andere amtliche Datenquelle, aus der diese Informationen hervorgehen. Somit macht die ZVE den Umfang unbezahlter Arbeit sichtbar wie keine andere Erhebung. Auf Basis der Daten aus der ZVE wird beispielsweise der „Gender Care Gap“ als Indikator für die Gleichstellung von Männern und Frauen berechnet. Aus den Daten der letzten ZVE von 2012/13 geht hervor, dass Frauen gut 50 % mehr Zeit für unbezahlte Care-Arbeit verwenden als Männer. Die Daten aus der ZVE 2022 werden zeigen, was sich in den letzten zehn Jahren unter anderem in diesem Bereich verändert hat.

Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik sind der Datenschutz und die Geheimhaltung umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet.

Die Links zur vollständigen Pressemeldung und zur Umfrage finden Sie untenstehend.

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Verantwortlich:
Katja Schmidt, Referentin Altenhilfe

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